Südwestfalen

Tarifergebnis bei der AWO in NRW erreicht!

Tarifergebnis bei der AWO in NRW erreicht!

Tarifeinigung erzielt! ver.di Tarifkommission stimmt dem Verhandlungsergebnis zu. ver.di Südwestfalen Tarifeinigung erzielt!

"Das Ergebnis bedeutet mehr Lohngerechtigkeit bei der AWO und die Aufwertung von sozialer und pflegerischer Arbeit“, so Gewerkschaftssekretär Jasin Nafati im Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen bei ver.di Südwestfalen in Siegen.

Trotz Pandemie hatten in ver.di organisierte AWO Beschäftigte in den letzten Wochen aktiv Gesicht gezeigt und sich landesweit vernetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, so ver.di Verhandlungsführerin Susanne Hille: „Erstmalig haben wir einen Mindestbetrag von 50 Euro für alle Beschäftigten durchgesetzt. Dies stärkt die unteren Entgeltgruppen“.

Beide Parteien einigten sich, u. a. zu der von ver.di geforderten Gleichberechtigung von Teilzeitbeschäftigten beim Thema Überstunden, noch dieses Jahr in weitere Tarifgespräche einzutreten.

Nicht einigen konnten sich ver.di und die AWO in NRW auf eine gemeinsame Initiative für eine flächendeckende Tarifbindung. „Rund 25.000 Beschäftigte in NRW genießen nach wie vor keinen tariflichen Schutz. Das wollen und werden wir ändern“ so die Fachbereichsleiterin für Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, Katharina Wesenick. Einmal mehr zeigt die Pandemie deutlich „Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen sind systemrelevant. Nach dem Klatschen ist nun Zeit für eine spürbare Aufwertung für alle in der Branche.“